Die Gerätschaften


Auf dieser Seite möchten wir etwas über die Gerätschaften einfügen die in der Ortschaft tätig waren oder es bis heute noch sind.

(Quelle:Jubiläumsheft zum 75 jährigen Bestehen der Ortswehr Schwinge)

 

Ein neues Einsatzfahrzeug

 

Im Jahre 1992 wurde das 30jährige Jubiläum der „Oma“, wie das LF 8 - Fahrzeug liebevoll genannt wurde, von der Wehr gefeiert. An dieser Feier

nahmen auch einige Vertreter des Samtgemeinderates teil. Bei

dieser Gelegenheit erwähnten wir, daß in näherer Zukunft ein neues Einsatzfahrzeug beschafft werden müßte.

 

Trotz guter Pflege breitete sich der Rost an dem Fahrzeug immer mehr aus und Reparaturen mußten immer häufiger ausgeführt werden und es wurde auch immer schwieriger geeignete Ersatzteile zu beschaffen.

 

Ein alter gebrauchter Tanklöschanhänger, der mit Druckluft betrieben wurde, überließ man der Feuerwehr. Dieser wurde von einigen Feuerwehrmännern wieder instand gesetzt und stand bis zum wiederumbau mit seinen ca 260 Litern Wasser für den Erstangriff zur Verfügung.

Offiziell beantragte dann die Feuerwehr im Jahre 1993 erstmalig

ein neues Einsatzfahrzeug. Die Beschaffung wurde aber abgelehnt.

Man beschloß, das alte Fahrzeug, das erhebliche Mängel aufwies,

wieder instand zu setzen.

 

Zwei Jahre später, im Dezember 1994, stimmte der Samtge-

meinderat der Neuanschaffung zu, weil wieder eine größere Repa-

ratur am alten Fahrzeug ausgeführt werden mußte.

 

Am 11.04.1995 stellten dann einige Feuerwehrfahrzeughersteller

vor dem Feuerwehrhaus in Kl. Fredenbeck ihre Fahrzeugpalette

vor. Man entschied sich für ein LF8-Fahrzeug der Firma  Ziegler auf DB 711D-Basis.

 

Am 28.03.1996 konnte das Fahrzeug dann von uns  in Gingen bei der Firma Ziegler abgeholt werden. Es fuhren 13 Feuerwehrmänner mit. Wir entschlossen uns, mit zwei Fahrzeugen dorthin zu fahren. Morgens, in aller Frühe, ging es dann in Richtung Gingen. Das erste Fahrzeug traf auch gegen Mittag dort ein. Aber dann begann das Warten. Das zweite Fahrzeug war nach einer Stunde nicht eingetroffen ..... nach zwei Stunden immer noch nicht ..... die Feuerwehrkameraden, die sonst immer Ruhe bewahrten, wurden jetzt auch schon etwas nervöser ..... dann trafen sie endlich nach mehr als zwei Stunden ein. Sie hatten sich verfahren!

 

Von der Firma Ziegler wurden wir dann begrüßt und  zu einem

Mittagessen eingeladen. Im Anschluß hieran fand eine Werksbesichtigung statt, das Fahrzeug wurde abgenommen und

- natürlich - mußte auch eine Probefahrt gemacht werden.

 

Danach ging es ins Hotel. Hier stellten wir fest, daß man auch in

Gingen Leute aus dem Norden Deutschlands trifft. Das Abendessen wurde nämlich von Kurt aus Bremervörde serviert.


Am nächsten Morgen traten wir mit dem neuen Fahrzeug die Heimfahrt an. Gegen 19.00 Uhr trafen wir dann in Schwinge ein.

Die Straße zum Feuerwehrhaus war mit zahlreichen Girlanden geschmückt. Vor dem Spritzenhaus warteten die daheimgebliebenen Feuerwehrkameraden und unsere Ehefrauen, die alles geschmückt hatten. Dann wurde das neue Fahrzeug besichtigt. Ein kurzes Beisammensein bildete den Abschluß des Abends.

 

Am 12. April 1996 fand dann in Celle die Fahrzeugabnahme statt.

Hieran nahmen 12 Kameraden, zum Teil auch aus der

Altersabteilung, teil.

Die offizielle Fahrzeugübergabe war am 18. Mai 1996 im Dorfgemeinschaftshaus. Da zahlreiche Gäste geladen waren, mußte noch ein Zelt aufgestellt werden. Nach der Schlüsselübergabe wurden

das neue Fahrzeug und die beiden alten Einsatzfahrzeuge besichtigt.

Die Übergabe des Fahrzeuges wurde mit einer kleinen Feier abgeschlossen.

 

Hier möchten wir nun einige Fotos einfügen mit unserem heutigen Fahrzeug und unserer zusätzlichen Ausrüstung.

Das ist unser LF8.Ein Mercedes Fahrgestell aus dem Jahre 1996 und einem Aufbau der Firma Ziegler.Unter dieser schwarzen Haube ist unsere Vorbaupumpe angebaut.

Unsere Vorbaupumpe ist von der Firma Ziegler und ist eine Förderpumpe (FP) 8/8 ebenfalls aus dem Jahre 1996 mit einerFörderleistung von 800l/min bei 8bar.

Der Mercedes besitzt einen 115 Ps starken Diesel-Motor.

Hier unten rechts im Bild seht Ihr den Ladeanschluß für die Batterie.

Unter den Sitzbänken des Mannschaftsraumes verstauen wir auf der einen Seite

-Verkehrs-Kellen

-Feuerwehrleinen

-Kübelspritze

-Atemschutzmasken

-Blitzleuchten

-Ifexpistole

-Handlampen

-1 Greifzug mit 1,6 t Zugkraft und eine Umlenkrolle

mit der wir dann 3,2t Zugkraft zur Verfügung haben

Holzsäge

Unser Fahrzeug von der Seite.

Man sieht hier unsere Schlauchkörbe mit je 2 C-Schläuchen

oben rechts befinden sich dann nochmals 12 C-Schläuche

4 Komplette Atemschutzgeräte mit 4 Ersatzflaschen

Desweiteren befinden sich

-6 B-Schläuche

-Verteiler

-Stützkrümmer

-Tauchpumpe

-Hydro-Schild

-Äxte

noch auf dieser Seite.

Im Heck des Fahrzeuges haben wir dann Zubehör für die Tragkraftspritze.

-Saugkorb

-Hosenstück

-Hydrantenschlüssel

-6 A-Saugschläuche

Kupplungsschlüssel

Die Tragkraftspritze,ebenfalls Fa.Ziegler, ist im Baujahr 1978 entstanden.

Es ist eine FP 8/8 mit ebenfalls 800l/min bei 8 bar

Die andere Seite des Fahrzeuges haben wir mit weiteren Wasserführenden Amarturen bestückt wie

-Strahlrohren

-Stützkrümmer

-Übergangsstücke

B-Schläuchen

und wie man hier gut sehen kann nochmals 3 Schlauchkörbe

mit jeweils 2 B-Schläuchen

Desweiteren unser 5 KVA Stromerzeuger (das mitlerweise durch ein 8 KVA ersetzt wurde)

-Absperr-Pilonen

-Motorsäge

-Kabeltrommel (ex-geschützt)

und diverse Auffangbehälter

weiter oben haben wir unseren Beleuchtungssatz mit

-Strahlern 1000 W/230 V

-Strahlern 24 V

-Stativ

-Stromverteiler

-Scheinwerferaufnahmebrücke

unteranderem haben wir noch unter den Sitzen

-Werkzeugkoffer

-Erste-Hilfe Kasten

-Schaummittel

-Absperrband

-Trage

-Schaummischrohr (Zumischer)

-Bolzenschneider

und Stahlseile

Im Fahrer und Beifahreraum befinden sich

-Feuerlöscher

-Handfunkgeräte (2m)

-Hauptfunkgerät (4m)

-Triblitz (in der Testversion)

-Funkunterlagen

Unser Fahrzeug im Einsatzlicht

Das ist unser umgebauter Wasserlöschanhänger.

Wir haben ihn mit der Fa.Ifex umgebaut und haben jetzt die

Möglichkeit kleine Brände (Zimmer oder Fahrzeuge)

mit Kleinstmängen Wasser unter Kontrolle zu bringen.

Wie man hier gut erkennt ist es unser Wassertank mit einer Schlauchhaspel

in der zwei voneinander getrennte Schlauchpartien verlaufen.

Das Geheimniss befindet sich in dieser Pistole an der die beiden Schläuche

(Luft und Wasser) in ein Gehäuse gelangen und durch ein

Mischsystem (genaue Angabe behält sich die Fa. Ifex vor)

in die vordere Ausgangskammer gelangt und per

Druckabschußvorrichtung mit einem lauten Knall und hohem Druck

                                         nach Außen gedrückt wird

Die letzte Aktualisierung

vom

03.07.2018

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